Häufige Fragen (FAQ)

Wie funktioniert EMS-Training?
An den großen Hauptmuskelgruppen (Beine, Bauch, Gesäß, oberer und unterer Rücken, Brust, Arme, Schultern) werden Elektroden befestigt. Durch die Elektroden fließen ungefährliche bioelektrische Impulse, die die Muskeln und alle dazwischen oder tiefer liegenden Muskeln (z. B. Beckenboden und tiefe Rückenmuskeln) stimulieren und trainieren. So wird jeder einzelne Muskel in kürzerer Zeit und um ein Vielfaches intensiver trainiert, als bei einem herkömmlichen Training.
EMS basiert auf dem körpereigenen Prinzip, dass jede Bewegung, die der Mensch macht, durch einen bioelektrischen Impuls vom Gehirn ausgelöst wird und somit die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt. Somit ist EMS im Grunde ein extern wirkender Turbo des körpereigenen Prinzips.

 

Brauche ich Trainingserfahrung, um EMS-Training zu absolvieren?
Nein. EMS-Training lässt sich in jedem Alter und mit jedem Fitnesslevel durchführen. Da das Training immer individuell gesteuert wird, können wir es immer wieder neu an Ihre körperliche Verfassung und Ihren Wünsche anpassen..

 

Wie fühlt sich EMS-Training an?
Abgesehen davon, dass es sehr anstrengend und schweißtreibend sein kann, lässt es sich mit einem starken Vibrieren beschreiben, das alle Muskeln unter Spannung bringt. Es ist intensiv zu spüren und wird individuell eingestellt, tut aber nicht weh.

 

Auf was muss ich vor und nach dem Training achten?
Generell ist es wichtig, dass Sie sich „sportgesund“ fühlen, um ein EMS-Training zu machen. Bei Infekten, Erkältungen, starker Übermüdung oder sonstigen körperlichen Einschränkungen raten wir vom Training ab, weil es sonst zu einer Überbelastung kommen kann.
Achten Sie darauf, dass Sie vorher ausreichend getrunken haben und dem Körper genügend Energie für die intensive Trainingseinheit zur Verfügung steht – also bitte nicht mit leerem Magen trainieren.

 

Hilft EMS-Training bei Rückenschmerzen?
Ja. Die häufigsten Rückenbeschwerden entstehen durch eine zu schwache Muskulatur, Verspannungen, falsche Körperhaltung oder muskuläre Ungleichgewichte. Hier setzt EMS-Training besonders effektiv und zeitsparend an: Sämtliche Muskelgruppen im Rücken werden gleichzeitig angesprochen. Auch die im Büroalltag oft nicht ausreichend trainierte Rückenstrecker-Muskulatur wird erreicht. Mit EMS-Training bauen Sie Ihre Rückenmuskulatur in Höchstgeschwindigkeit wieder auf, verbessern Ihre Körperhaltung und steigern Ihr Fitnesslevel. So können Sie Beschwerden vorbeugen und bestehende Rückenschmerzen verringern oder ganz beseitigen.

 

Eignet sich EMS-Training für Schwangerschaftsrückbildung?
Ja. Durch Schwangerschaft und Geburt wird der Beckenboden stark belastet. Mit EMS können Sie die geschwächte Beckenboden- und Bauchmuskulatur wieder effektiv trainieren. Außerdem wirkt sich das Training positiv auf das Bindegewebe, den Fett- und Muskelanteil im Körper und das allgemeine Wohlbefinden aus.

 

Hilft EMS-Training bei Cellulite?
Ja. Durch EMS-Training werden fast alle Muskeln in Ihrem Körper gleichzeitig und viel intensiver als normal trainiert. Das Resultat: Körperfett wird reduziert, Muskulatur aufgebaut, Bindegewebe gestrafft, der Stoffwechsel aktiviert und die generelle Leistungsfähigkeit gesteigert. All das führt zu einem verbesserten Hautbild und der Reduktion von Cellulite.

 

Ist EMS-Training anstrengend?
Das kommt ganz auf Ihre Zielsetzung an. Aber grundsätzlich gilt: Ja, es kann sehr anstrengend und schweißtreibend sein. Unsere Trainer helfen Ihnen zwar immer wieder, über sich hinaus zu wachsen und auch das letzte bisschen Power aus Ihnen heraus zu kitzeln, aber sie überfordern niemanden. Letztlich bestimmen Sie, wo Ihre Grenze ist!

 

Ist EMS sicher?
Ja. Durch EMS-Training wird nur die Skelettmuskulatur angesprochen, die Organmuskulatur oder auch das Herz werden nicht erreicht. Somit kann ohne Bedenken trainiert werden.
Eine große Anzahl an Studien haben die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit des EMS-Trainings eindeutig bestätigt. Elektronische Muskelstimulation stammt aus der Rehabilitation und hat eine jahrzehntelange Tradition. EMS wird nicht nur von Ärzten und Physiotherapeuten sondern auch im Leistungssport eingesetzt. Im medizinischen Bereich hilft die elektronische Muskelstimulation bei Rückenbeschwerden und muskulären Ungleichgewichten. Im Leistungssport steigern Athleten mit EMS ihre Muskelkraft.

 

Wann darf ich EMS-Training nicht machen?
Grundsätzlich gilt: Jeder gesunde Mensch, der auch Sport treiben kann, kann EMS gewinnbringend nutzen. Folgende Ausnahmen gibt es:
Menschen mit Herzschrittmachern, Krebserkrankungen, fortgeschrittener Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Epilepsie dürfen leider nicht am EMS-Training teilnehmen. Bei einer Schwangerschaft raten wir grundsätzlich vom EMS-Training ab.

Wenn Sie erkältet oder krank sind, sollten Sie solange pausieren, bis Sie sich wieder fit fühlen – was aber für jede andere Sportart auch gilt.